Seit 2025 ist die E-Rechnung in Deutschland Pflicht, zumindest im B2B-Bereich. Das bedeutet: Papierrechnungen und einfache PDF-Rechnungen per E-Mail reichen nicht mehr aus. Unternehmen müssen ihre Rechnungen in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format erstellen und versenden. Klingt kompliziert? Ist es zum Glück nicht, zumindest nicht mit der richtigen Software.

In diesem Vergleich zeigen wir dir die 5 besten E-Rechnung Tools für 2026, erklären, was eine gute E-Rechnung Software können muss, und helfen dir dabei, das passende Tool für dein Unternehmen zu finden.

Was ist eine E-Rechnung-Software und was muss die können?

Eine E-Rechnung Software hilft dir dabei, elektronische Rechnungen in den gesetzlich vorgeschriebenen Formaten zu erstellen, zu versenden und revisionssicher zu archivieren. Das Besondere an E-Rechnungen: Sie werden nicht einfach als PDF verschickt, sondern in einem strukturierten, maschinenlesbaren Datenformat wie ZUGFeRD oder XRechnung. Diese sogenannten XML-Dateien ermöglichen es, dass E-Rechnungsdaten automatisch von Buchhaltungssystemen verarbeitet werden können, ohne manuelles Abtippen.

Wichtig zu wissen: Seit dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland die E-Rechnungspflicht für B2B-Geschäfte. Seitdem müssen alle Selbstständigen und Unternehmer E-Rechnungen z.B. von Lieferanten oder Dienstleistern empfangen (und auslesen) können. Beim Versand von E-Rechnungen gelten Übergangsfristen: Bis Ende 2026 dürfen Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz über 800.000 Euro noch Papier- oder PDF-Rechnungen versenden. Kleinere Unternehmen haben sogar bis Ende 2027 Zeit für die Umstellung.

Mit einer speziellen E-Rechnung-Software musst du dich nicht mit der Technik beschäftigen, sondern kannst Rechnungen (fast) wie vorher erstellen. Das Tool erfüllt für dich oft folgende Funktionen:

  • Erstellung von E-Rechnungen in den gängigen Formaten (ZUGFeRD 2.0, XRechnung)
  • Validierung der E-Rechnungen, um sicherzustellen, dass die erstellten Rechnungen dem gewählten Format entsprechen und keine Fehler enthalten
  • Automatischer Versand per E-Mail oder über Schnittstellen (z. B. Peppol Netzwerk)
  • GoBD konforme Archivierung, damit alle Rechnungen revisionssicher gespeichert werden
  • Empfang und Verarbeitung eingehender E-Rechnungen (automatisches Auslesen von Daten und Verbuchung)

Bin ich überhaupt von der E-Rechnungspflicht betroffen?

Wenn du dir unsicher bist, ob dein Unternehmen bereits von der E‑Rechnungspflicht betroffen ist, kannst du das in wenigen Schritten herausfinden. Unser kurzer Selbsttest zeigt dir in weniger als einer Minute, ob du handeln musst.

Die 5 besten Tools für deine E-Rechnungen

Die folgenden Anbieter erfüllen die aktuellen E-Rechnungspflichten und bieten verschiedene Funktionen zur automatischen Erstellung, Verarbeitung und Archivierung elektronischer Rechnungen. Hier ist unser Vergleich der besten Tools für 2026:

AnbieterFormateValidierungVersandKostenlose Version?Preis / Testphase*Ideal für
sevdeskZUGFeRD, XRechnungJaE-Mail, DownloadJaAb 12.90 € & 14 Tage TestphaseSelbstständige, Freelancer, kleine und mittlere Unternehmen
ZervantNur XRechnungJaE-Mail, DownloadJaAb 12 € & 14 Tage TestphaseFreiberufler, Gründer, Kleinunternehmer
Sage ActiveZUGFeRD, XRechnungJaDownloadNeinAb 25 € & 30 Tage TestphaseFreelancer, Solo-Selbstständige
orgaMAXZUGFeRD, XRechnungJaE-Mail, DownloadNeinAb 12,90 € & 14 Tage TestphaseKleine Unternehmen mit Warenwirtschaft
PDF24ZUGFeRD, XRechnungJaDownloadJaSelbstständige mit sehr wenigen Rechnungen

* Die Testphase bezieht sich hier immer auf Premiumfunktionen und der Preis ist pro Monat angegeben (teilweise im Jahresabo). // Stand: 03/2026

#1 sevdesk

sevdesk ist eine der beliebtesten cloudbasierten Buchhaltungssoftwares in Deutschland, und das aus gutem Grund: Die Software verbindet einfache Bedienung mit professioneller Buchhaltung und ist speziell auf die Bedürfnisse von Selbstständigen, Freelancern und kleinen Unternehmen zugeschnitten.

Welche Funktionen und Tarife bietet sevdesk?

sevdesk unterstützt die Erstellung von E-Rechnungen in den Formaten ZUGFeRD und XRechnung, also genau den Formaten, die seit 2025 gesetzlich vorgeschrieben sind. Und das schon ab dem kostenlosen Tarif.

Ab dem Tarif „Rechnung“ erstellt die Software deine Rechnungen nicht nur im richtigen Format, sondern versendet sie auch automatisch per E-Mail und archiviert sie revisionssicher.

Top-Funktionen:

  • Automatische Erkennung und Verarbeitung eingehender E-Rechnungen
  • DATEV Schnittstelle für den Export an deinen Steuerberater
  • Angebote, Lieferscheine, Mahnungen – alles in einem Tool
  • Belegerfassung per App (einfach Foto machen, fertig)
  • Online-Banking Integration mit automatischem Zahlungsabgleich
  • Viele weitere Buchhaltungsfunktionen

Tarife:

TarifPreis pro Monat*Features (Auswahl)
Kostenlos0,00 Euro3 (E-)Rechnungen/Monat, Kontakte & Produkte unbegrenzt
Rechnung12,90 EuroUnbegrenzte Rechnungen & Angebote, E‑Rechnung, individuelle Gestaltung inkl. GiroCode
Buchhaltung25,90 Euro+ EÜR/GuV, Umsatz­steuer­voranmeldung, KI-Belegerfassung, Banking, DATEV
Buchhaltung Pro34,90 Euro+ Kostenstellen, BWA & Kennzahlen, API-Anbindungen

* monatlich kündbar. Für Neukunden oder zu speziellen Aktionen gibt es teilweise Rabatte.

Du kannst alle Tarife 14 Tage testen, ohne Zahlungsdaten, ohne Risiko.

Vorteile von sevdesk

  • Kostenlose Version: Du kannst bis zu 3 E-Rechnungen pro Monat kostenlos schreiben ohne für ein Abo zu zahlen.
  • Einfache Bedienung: Die Oberfläche ist intuitiv und auch für Nicht-Buchhalter verständlich
  • Automatisierung: Versand, Archivierung und Zahlungsabgleich laufen automatisch und Angebote kannst du mit einem Klick in eine Rechnung umwandeln
  • Deutscher Serverstandort: Deine Daten werden in Deutschland gespeichert (DSGVO konform)
  • DATEV-Integration: Dein Steuerberater bekommt alle Daten mit einem Klick
  • Mobil nutzbar: Mit der sevdesk App kannst du auch unterwegs Belege erfassen und Rechnungen erstellen
  • Support auf Deutsch: Schneller Kundenservice per Chat, E-Mail oder Telefon

Für wen ist sevdesk geeignet?

sevdesk ist perfekt für Selbstständige, Freelancer und kleine bis mittlere Unternehmen, die ihre Buchhaltung selbst machen und /oder eng mit einem Steuerberater zusammenarbeiten. Besonders wenn du Wert auf Automatisierung, deutsche Server und einfache Handhabung legst, ist sevdesk eine hervorragende Wahl.

Unser Tipp: Überzeuge dich selbst

Teste sevdesk jetzt 14 Tage kostenlos und erstelle deine erste E-Rechnung in wenigen Minuten. Wenn dir 3 E-Rechnungen im Monat reichen, bleibst du hier auch dauerhaft kostenlos.

#2 Zervant

Zervant ist eine finnische Rechnungssoftware, die sich vor allem an Gründer und Kleinunternehmer richtet. Die Software ist bewusst einfach gehalten und bietet eine kostenlose Basisversion, ideal, wenn du gerade erst startest und noch nicht viel Umsatz machst.

Was Zervant bietet:

  • Erstellung von E-Rechnungen im XRechnung Format
  • Einfache Kundenverwaltung
  • Rechnungsversand per E-Mail
  • Kostenlose Basisversion (bis zu 5 Kunden)

Vorteile: Zervant überzeugt durch die sehr einfache Bedienung und den kostenlosen Einstieg. Wenn du nur gelegentlich Rechnungen schreibst und keine umfangreichen Buchhaltungsfunktionen brauchst, ist Zervant eine gute Wahl.

Nachteile: Die kostenlose Version ist auf 5 Kunden begrenzt. Sobald dein Kundenstamm wächst, musst du auf die kostenpflichtige Version umsteigen. Außerdem fehlen fortgeschrittene Funktionen wie DATEV Export oder integrierte Buchhaltung.

Für wen geeignet?
Zervant ist eine gute Wahl für Freiberufler und Gründer, die eine einfache, kostengünstige Lösung zur Rechnungserstellung suchen und nicht viele zusätzliche Buchhaltungsfunktionen benötigen.

#3 Sage Active

Sage Active ist die Cloud-Buchhaltungslösung von Sage, einem der weltweit führenden Anbieter von Unternehmenssoftware. Die Software richtet sich an Selbstständige, Freelancer und kleine Unternehmen, die eine professionelle Buchhaltungslösung mit umfassenden E-Rechnungsfunktionen suchen, aber bereits etwas Vorkenntnisse mitbringen.

Was Sage Active bietet:

  • E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung
  • KI-gestützte Verarbeitung von (E-)Rechnungen
  • Individuelle Preise und Rabatte festlegen
  • KI-Copilot, mit der du Routineaufgaben schneller erledigst
  • Viele praktische Buchhaltungsfunktionen

Sage Active gibt es ab 25 Euro pro Monat (im Jahresabo) und bietet eine 30-tägige Testphase.

Vorteile: Mit dem integrierten KI-Assistenten lassen sich viele Aufgaben wie die Belegerfassungen zeitsparend automatisieren.

Nachteile: Der Einstiegspreis liegt bei Sage Active deutlich höher als bei vergleichbaren Lösungen. Außerdem bietet das Tool keine App an, sodass du mobil nur eingeschränkt arbeiten kannst.

Für wen geeignet?
Sage Active eignet sich für Selbstständige und kleine Unternehmen, die eine etablierte Marke mit professionellem Funktionsumfang suchen und bereit sind, dafür etwas mehr zu investieren.

#4 orgaMAX

orgaMAX Buchhaltung ist eine deutsche, cloudbasierte Softwarelösung, die sich an kleine Unternehmen und Selbstständige richtet, die eine solide Buchhaltungslösung mit E-Rechnungsfunktion suchen.

Was orgaMAX Buchhaltung bietet:

  • E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung
  • Komplette Buchhaltungsfunktionen inkl. Belegverwaltung
  • Auftragsabwicklung von Angebot bis Rechnung
  • Im höchsten Tarif ist auch Lagerverwaltung möglich

E-Rechnungen lassen sich schon im Einstiegstarif für 12,90 Euro pro Monat (im Jahresabo) erstellen und verarbeiten. Eine dauerhaft kostenlose Version gibt es nicht, aber du kannst das Tool 14 Tage testen.

Vorteile: orgaMAX kannst du sowohl am Desktop als auch mobil in der App nutzen und sie wächst mit deinem Unternehmen mit bis hin zur Warenwirtschaft.

Nachteile: Die Bedienung ist etwas komplexer als bei anderen Tools, besonders für Einsteiger kann die Einarbeitung etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Für wen geeignet?
orgaMAX Buchhaltung eignet sich für (Online)-Händler und kleine Unternehmen, die eine zuverlässige deutsche Cloud-Lösung mit solidem Funktionsumfang suchen.

#5 PDF24

PDF24 ist vor allem als kostenloser PDF-Creator bekannt, bietet aber seit 2024 auch Funktionen zur Erstellung von E-Rechnungen. Das Tool gibt es sowohl als kostenloses Online-Tool als auch als Desktop-Anwendung und richtet sich an Nutzer, die nur gelegentlich E-Rechnungen erstellen müssen.

Was PDF24 bietet:

  • Erstellung von E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung
  • Validierung der erstellten E-Rechnungen
  • Einfache Benutzeroberfläche ohne Schnickschnack

Das Online-Tool ist komplett kostenlos nutzbar und kann auch als Desktop-Version heruntergeladen werden.

Vorteile: Bei PDF24 musst du kein Abo abschließen, sondern kannst deine E-Rechnungen direkt online im Browser erstellen. Die Bedienung ist sehr einfach gehalten.

Nachteile: PDF24 bietet keine automatische Archivierung, keinen automatischen Versand und keine Integration in Buchhaltungssysteme. Du musst die erstellten E-Rechnungen manuell herunterladen und selbst versenden. Auch der Empfang und die Verarbeitung eingehender E-Rechnungen werden nicht unterstützt.

Für wen geeignet?
PDF24 eignet sich für Gelegenheitsnutzer und sehr kleine Unternehmen, die nur wenige E-Rechnungen pro Jahr erstellen und keine vollständige Buchhaltungslösung benötigen und sich selbst um die GoBD-konforme Archivierung kümmern.

Wie findest du das richtige E-Rechnung-Programm? Tipps zur Auswahl

Die Auswahl der richtigen E-Rechnung Software hängt vor allem davon ab, wie groß dein Unternehmen ist, welche Funktionen du brauchst und wie viel du bereit bist, monatlich zu zahlen. Hier sind die wichtigsten Fragen, die du dir stellen solltest:

1. Welche Formate muss die Software unterstützen?

Achte darauf, dass deine Software mindestens ZUGFeRD 2.0 oder XRechnung unterstützt. Diese Formate sind seit 2025 Pflicht für B2B-Rechnungen in Deutschland. Wenn du eher kleine Kunden hast, denen du nicht nur eine kryptische XML-Datei wie bei der XRechnung schicken möchtest, sollte ZUGFeRD auch dabei sein. Hier wird die XML-Datei mit einer PDF kombiniert.

2. Brauchst du nur Rechnungen oder gleich eine komplette Buchhaltung?

Wenn du nur Rechnungen schreiben willst, reicht ein einfaches Rechnungstool. Willst du aber auch Belege verwalten, Zahlungen abgleichen und die Umsatzsteuer-Voranmeldung machen, ist eine umfassende Lösung wie sevdesk die bessere Wahl. Denk dabei auch jetzt schon an später: Vielleicht brauchst du aktuell nur Rechnungen, willst aber später mehr selbst machen. Dann musst du bei einem reinen Rechnungsprogramm sein komplettes Setup neu einrichten. Bei sevdesk, Sage & Co. musst du nur deinen Tarif upgraden.

3. Wie wichtig ist dir die Integration mit deinem Steuerberater?

Falls du mit einem Steuerberater zusammenarbeitest, solltest du darauf achten, dass du mit deinem Tool einfach Daten teilen kannst. Das geht auf zwei Wege:

  • Per DATEV-Export: Du exportierst all deine Buchungsdaten und dein Steuerberater lädt sie in seinem System wieder hoch.
  • Steuerberater-Anbindung: Du kannst deinen Steuerberater direkt in deine Software einladen und ich arbeitet im selben System

Mindestens eine der beiden Optionen sollte gegeben sein, um Extra-Arbeit zu vermeiden.

4. Arbeitest du hauptsächlich am Desktop oder mobil?

Wenn du viel unterwegs bist, solltest du eine Software mit einer guten mobilen App wählen. So hast du maximale Flexibilität. Browser-Versionen von Cloud-Tools sind meistens nur begrenzt am Smartphone nutzbar. Oder sie sind auf jeden Fall nicht optimal darauf ausgerichtet.

5. Wie sicher sind deine Rechnungsdaten?

Prüfe, wo die Daten gespeichert werden. Tools mit deutschen Servern (wie sevdesk) bieten hier mehr Sicherheit und erfüllen in der Regel auch immer die DSGVO und weitere rechtliche Anforderungen.

6. Gibt es eine Testversion?

Die meisten Anbieter bieten kostenlose Testphasen an. Nutze diese, um die Software auszuprobieren und zu schauen, ob sie zu deinem Arbeitsablauf passt. Spiele dabei möglichst all deine Buchhaltungsaufgaben einmal durch. Bei E-Rechnungsprogrammen mit einer dauerhaft kostenlosen Version kannst du natürlich auch länger als die offizielle Testphase testen. Nur dann etwas eingeschränkter.

7. Wie gut ist der Support?

Besonders am Anfang kann es sein, dass du Fragen hast oder Hilfe bei der Einrichtung brauchst. Achte darauf, dass der Anbieter einen guten Support bietet, idealerweise auf Deutsch und über verschiedene Kanäle (Chat, E-Mail, Telefon).

Wie stellst du erfolgreich auf eine E-Rechnung-Software um?

Du hast dich für eine E-Rechnung-Software entschieden? Sehr gut. Jetzt geht es darum, die Umstellung möglichst reibungslos zu gestalten. Damit du nicht ins kalte Wasser springst, hier eine praxisnahe Anleitung, wie du Schritt für Schritt vorgehst.

  1. Prüfe, ob du wirklich betroffen bist
    Bevor du startest, kläre ab, ob und ab wann dein Unternehmen von der E-Rechnungspflicht betroffen ist. Falls du dir unsicher bist, nutze am besten unseren Test, um das in unter einer Minute herauszufinden.
  2. Bereite deine Daten vor
    Stelle sicher, dass du deine Kunden und Lieferantendaten digital und aktuell vorliegen hast. Je sauberer deine Stammdaten sind, desto einfacher wird die Umstellung. Neben den klassischen Daten brauchst du unbedingt auch eine E-Mail-Adresse.
  3. Mache einen Testlauf
    Bevor du die erste echte Rechnung verschickst, erstelle eine Test E-Rechnung und schicke sie an dich selbst oder an einen Kollegen. So siehst du, wie das Format beim Empfänger ankommt und ob alles korrekt angezeigt wird. Lade auch eine Test-Rechnung hoch, um zu schauen, ob alles richtig ausgelesen wird.
  4. Informiere deinen Steuerberater
    Falls du mit einem Steuerberater zusammenarbeitest, sprich rechtzeitig mit ihm über die Umstellung. Kläre ab, wie die Datenübergabe künftig läuft, und richte die DATEV-Schnittstelle ein, falls deine Software das unterstützt.
  5. Erstelle deine erste echte E Rechnung
    Sobald alles eingerichtet ist, kannst du deine erste echte E-Rechnung erstellen, versenden und revisionssicher archivieren. Achte darauf, dass die Archivierung automatisch von der Software übernommen wird, damit du GoBD-konform bleibst.

Wenn du diese Schritte befolgst, bist du technisch und organisatorisch bestens vorbereitet, um die E Rechnungspflicht 2026 stressfrei umzusetzen.

Fazit

Die E-Rechnungspflicht ist seit 2025 Realität, aber mit der richtigen Software ist die Umstellung kein Problem. Alle fünf Tools in diesem Vergleich erfüllen die gesetzlichen Anforderungen und bieten unterschiedliche Schwerpunkte je nach Unternehmensgröße und Bedarf.

Die Wahl der passenden E-Rechnung Software hängt vor allem davon ab, wie oft du Rechnungen schreibst, welche Zusatzfunktionen du brauchst und wie viel Automatisierung du dir wünschst. Für gelegentliche Nutzung reichen einfache Tools wie PDF24 oder Zervant völlig aus. Wer jedoch regelmäßig Rechnungen erstellt und seine Buchhaltung professionell aufstellen möchte, ist mit einer umfassenden Lösung besser beraten.

Unsere Empfehlung: Für Selbstständige, Freelancer und kleine bis mittlere Unternehmen bietet sevdesk das beste Gesamtpaket aus Funktionsumfang, Benutzerfreundlichkeit und Automatisierung. Die Software deckt nicht nur E-Rechnungen ab, sondern auch die komplette Buchhaltung inklusive DATEV Integration.

Häufig gestellte Fragen zur E-Rechnung-Software

Ab wann werden E-Rechnungen Pflicht?

Die E-Rechnungspflicht gilt seit dem 1. Januar 2025 für B2B-Rechnungen in Deutschland. Das bedeutet konkret: Seit Anfang 2025 müssen alle Unternehmen in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten.

Beim Versand von E-Rechnungen gibt es gestaffelte Übergangsfristen:

  • Bis 31. Dezember 2026: Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz über 800.000 Euro dürfen noch Papier- oder PDF-Rechnungen versenden.
  • Bis 31. Dezember 2027: Kleinere Unternehmen (unter 800.000 Euro Umsatz) haben noch Zeit für die Umstellung.
  • Ab 1. Januar 2028: Alle Unternehmen müssen ihre B2B-Rechnungen im E-Rechnungsformat versenden.

Rechnungen an Privatpersonen (B2C) darfst du auch darüber hinaus als einfache PDF- oder Papierrechnung verschicken.

Kann ich E-Rechnungen selbst erstellen?

Technisch ja, du könntest eine E-Rechnung manuell im XML-Format erstellen. Das ist aber sehr aufwendig und fehleranfällig. Mit einer E-Rechnung Software geht das automatisch und fehlerfrei.

Muss ich als Kleinunternehmer E-Rechnungen erstellen?

Nein, Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG sind von der Pflicht zum Versand von E-Rechnungen ausgenommen. Du darfst weiterhin Rechnungen als PDF oder auf Papier verschicken.

Aber: Auch Kleinunternehmer müssen seit dem 1. Januar 2025 in der Lage sein, eingehende E-Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten. Das bedeutet, du brauchst eine Software oder Lösung, die E-Rechnungen im Format ZUGFeRD oder XRechnung lesen und verarbeiten kann, auch wenn du selbst keine verschicken musst.

Brauche ich eine E-Rechnung-Software?

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Software nicht, aber die manuelle Erstellung von E-Rechnungen im XML-Format ist extrem aufwendig und fehleranfällig. Wenn du regelmäßig B2B-Rechnungen ausstellst, brauchst du faktisch eine E-Rechnung Software. Sie erstellt, validiert und versendet die Rechnungen automatisch im richtigen Format und archiviert sie revisionssicher. Auch beim Empfang von E-Rechnungen spart dir eine Software viel Zeit, weil sie die Daten automatisch ausliest.

Was ist das beste E-Rechnungsprogramm?

Das hängt von deinen Anforderungen ab. Für Selbstständige und kleine Unternehmen ist sevdesk eine der besten Lösungen, weil es einfach zu bedienen ist, alle wichtigen Funktionen bietet und gleichzeitig die komplette Buchhaltung abdeckt.

Was kostet eine E-Rechnung-Software?

Die Preise variieren je nach Anbieter und Funktionsumfang. Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Lösungen. sevdesk bietet zum Beispiel eine kostenlose Version, mit der du bis zu 3 E-Rechnungen pro Monat erstellen kannst. Für unbegrenzte Nutzung und erweiterte Funktionen starten die Preise bei 12,90 € pro Monat. Auch andere Anbieter wie Zervant bieten kostenlose Basisversionen an, allerdings mit eingeschränktem Funktionsumfang

Gibt es kostenlose E-Rechnungsprogramme?

Ja, es gibt kostenlose E-Rechnungsprogramme. sevdesk bietet zum Beispiel einen dauerhaft kostenlosen Tarif, mit dem du bis zu 3 E-Rechnungen pro Monat erstellen kannst, was ideal zum Testen oder für Gelegenheitsnutzer ist. Auch Anbieter wie Zervant oder PDF24 haben kostenlose Versionen im Angebot. Allerdings sind die kostenlosen Tarife in der Regel im Funktionsumfang begrenzt, etwa bei der Anzahl der Rechnungen, Kunden oder zusätzlichen Buchhaltungsfunktionen.

Welche Formate unterstützt eine E-Rechnung-Software?

Die wichtigsten Formate sind ZUGFeRD und XRechnung. Beide sind in Deutschland anerkannt und seit 2025 Pflicht für B2B-Rechnungen. Achte darauf, dass deine Software mindestens eines dieser Formate unterstützt.

Kann ich mit einer Buchhaltungssoftware auch E-Rechnungen erstellen und verarbeiten?

Ja, viele moderne Buchhaltungssoftwares wie sevdesk bieten integrierte E-Rechnungs-Funktionen. Das ist praktisch, weil du dann nicht mehrere Tools brauchst, sondern alles an einem Ort hast, von der Rechnungserstellung über die Belegerfassung bis zur Umsatzsteuer-Voranmeldung.