Stundenzettel gehören zu den Klassikern, wenn es um den sogenannten Arbeitszeitnachweis geht – vor allem bei den sogenannten Minijobbern. In vielen Betrieben sind diese daher auch heute noch zu finden. Falls Sie selbst Unternehmer sind, sollten Sie Ihren Mitarbeitern einheitliche Stundenzettel aushändigen, um die Erfassung von Arbeitszeiten so unkompliziert wie möglich zu halten.

Aber auch als Arbeitnehmer kann ein eigenständig geführter Stundenzettel praktisch sein. So haben Sie selbst im Überblick, wie viel und wann Sie gearbeitet haben und können besser auf Ungenauigkeiten oder Fehler im offiziellen Arbeitszeitnachweis reagieren. Damit die Erfassung solide starten kann, liefern wir Ihnen passende Muster und Vorlagen.

Wie sieht eine korrekte Stundenzettel-Vorlage aus?


Alle Unternehmen haben eine Dokumentationspflicht und müssen die Arbeitszeiten Ihrer Angestellten ganz genau erfassen. Andernfalls könnte der Vorwurf der Schwarzarbeit geltend gemacht werden. Große Unternehmen setzen häufig auf eine elektronische Erfassung, oder haben ein eigenes Stempelsystem.

Gerade für kleinere Betriebe ist dies jedoch oft zu teuer und deshalb ist die Erfassung der Arbeitszeit mit einem klassischen Stundenzettel eine Alternative. Die Gestaltung eines Stundenzettels ist dabei durchaus simpel. In Tabellenform werden die Arbeitszeit und weitere Informationen abgefragt.

Der Mitarbeiter kann nun handschriftlich seine Zeiten in die Tabelle eintragen. Mit einem Muster für einen Stundenzettel ist dies kein Problem. Eine brauchbare Stundenübersicht sollte auf jeden Fall über folgende Informationen Auskunft geben:

  • Jahr, Monat und Tage
  • Anfang und Ende der Arbeitszeiten
  • Nennung der Stundenzahl
  • Gesamtstundenzahl für einen Monat

Neben dem eigentlichen Arbeitsbeginn und dem Ende des Arbeitstages eines Mitarbeiters, interessiert viele Unternehmen auch die eingelegten Pausen. Diese können ebenfalls mit einem Stundenzettel dokumentiert werden.

Word-Vorlage: schnell & einfach

Um Ihre eigenen Arbeitszeiten, oder die Ihrer Mitarbeit immer im Blick zu haben, können Sie eine einfache Vorlage in Word nutzen. Wichtige Angaben werden so bei der Erstellung der Tabelle nicht vergessen und die Anfertigung eines Stundenzettels ist schnell erledigt.

Sie können die Vorlage frei bearbeiten, und auch als digitalen Stundenzettel nutzen. Reicht Ihnen das nicht aus und Sie brauchen mehr Komfort? Dann nutzen Sie stattdessen eine Vorlage für Excel.

Vordruck für Excel: der komfortable Weg

Eine professionelle Vorlage für Excel gibt Ihnen mit den Programmfunktionen ein hilfreiches Werkzeug an die Hand. Sollte der Stundenzettel auch als digitales Dokument genutzt werden, können Sie die exakte Arbeitszeit automatisch berechnen lassen.

Aber nicht nur Pausen, sondern auch beispielsweise Überstunden können Sie so mit der entsprechenden Soll- und Istzeit übersichtlich auflisten. Die Vorlage dient nicht nur als Orientierung, sondern kann selbstverständlich nach Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen angepasst werden.

Beispiele für die richtige Verwendung von Vorlagen für Stundenzettel

Haben Sie eine übersichtliche Anzahl von Mitarbeitern? Oder würden Sie gerne einen besseren Überblick über Ihre Überstunden haben? Für diese Zwecke ist ein Stundenzettel durchaus zweckdienlich. Wenn Sie ein Muster nutzen, welches Sie für sich anpassen, ist die Handhabung selbsterklärend.

Wenn Sie einen größeren Betrieb leiten, ist gerade die Weiterverarbeitung von Stundenzetteln jedoch zunehmend zeitintensiv. Um sich selbst Arbeit abzunehmen und auch Fehlerquellen zu minimieren, empfiehlt sich in diesem Fall ein professionelles elektronisches System. Für den persönlichen Gebrauch sind Stundenzettel jedoch uneingeschränkt zu empfehlen.