Sie möchten Ihre bisherige Stelle aufgeben, um eine besser bezahlte Arbeit anzunehmen? Oder Sie haben vor, sich aus einem Angestelltenverhältnis heraus selbstständig zu machen? Gründe für eine Kündigung kann es viele geben. Wichtig ist jedoch, dass Sie auch richtig kündigen.

Anderenfalls kann es zu Problemen mit Ihrem Arbeitgeber und auch zu rechtlichen Konsequenzen kommen. Zu beachten sind sowohl inhaltliche Vorgaben als auch gewisse Ansprüche an die Form. Nur zu schreiben „Ich kündige!“, reicht daher längst nicht. Mit einer korrekten Vorlage lassen sich häufige Fehler vermeiden. Dabei sollte eine Kündigung für einen Arbeitsvertrag immer Folgendes beinhalten:

  • Vollständige Anschriften des Arbeitgebers und Arbeitnehmers
  • Zeitpunkt der Kündigung
  • Einen eindeutigen Betreff
  • Erwähnung, dass „ordentlich“ und „fristgerecht“ gekündigt wird
  • Aufforderung zur Bestätigung der Kündigung

Wenn Sie möchten, können Sie außerdem ein Arbeitszeugnis anfordern. Manche Arbeitgeber stellen dies zwar automatisch bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses aus, aber wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie so auf Nummer sicher gehen.

Was gilt es bei der Kündigung Ihres Abreitsvertrages zu beachten?

Selbstverständlich muss eine gültige Kündigung des Arbeitsvertrages immer schriftlich erfolgen. Für die genaue Formulierung des Textes in einer Kündigung gibt es keine exakten Vorgaben oder allgemeingültige Muster.

Auf blumige Ausführungen sollten Sie jedoch verzichten und Ihr Anliegen deshalb möglichst eindeutig und unmissverständlich mitteilen. Für den Zeitpunkt, ab dem die Kündigung gültig sein soll, muss selbstverständlich, die im Arbeitsvertrag festgehaltene Frist berücksichtigt werden.

Eine korrekte Vorlage enthält alle Formvorschriften und gibt Ihnen einen guten Anhaltspunkt, was in eine Kündigung gehört und was nicht. So erhalten Sie auch ohne Vorkenntnisse eine professionelle Kündigung, die notfalls sogar vor einem Arbeitsgericht einen Bestand haben kann.

Word-Vordruck – die simple Variante

Da Sie als Arbeitnehmer Kündigungen vermutlich eher selten eine für einen Arbeitsvertrag schreiben, ist ein Muster als Vorlage eine gute Hilfe. Die Vorlagen für das Programm Word enthalten alle benötigten Angaben, um eine inhaltlich und formal richtig gestaltete Kündigung zu erstellen.

Der Beispieltext ist als Orientierungshilfe gedacht und lässt sich im Programm selber leicht von Ihnen bearbeiten. Da eine Kündigung so knapp wie möglich gehalten werden sollte, reicht ein solches Muster im Regelfall aus.

Excel-Vordruck – für Flexibilität

Sie möchten zusätzlich das genaue Datum für die Gültigkeit der Kündigung errechnen, oder Sie müssen andere Auflistungen machen, die Sie gerne schriftlich festhalten würden? In diesen Fällen können Sie den Funktionsumfang der Kalkulationssoftware Excel mit einer passenden Vorlage nutzen.

Mit einer Kombination aus einem Anschreiben bei Word und einer Tabelle in Excel werden Sie auch besonderen Anforderungen gerecht.  

Vor- & Nachteile einer Muster-Vorlage für Kündigungen

Kündigungen des Arbeitsvertrages gehören meistens nicht zu den täglichen Erledigungen. Viele Wissen daher auch nicht, welche Spielregeln es für eine gültige und unanfechtbare Kündigung gibt.

Muster-Vorlagen sind dann ein nützliches Hilfsmittel und Sie müssen keine unnötigen Risiken eingehen. Selbstverständlich nimmt Ihnen aber auch eine gute Vorlage nicht die ganze Arbeit ab. Die Kündigungsfrist gilt es ebenso zu beachten, wie einen angebrachten Stil.

Auch wenn Sie und Ihr bald ehemaliger Arbeitgeber nicht im Guten auseinandergehen, dürfen Sie sich hier keine Überspitzungen oder gar Beleidigungen erlauben. Bei Fällen, denen bereits Rechtsstreitigkeiten vorausgehen, gilt es zudem besonders auf Formulierungen zu achten.