Bei der Budgetplanung gibt es einiges zu beachten, weshalb es sinnvoll sein kann, ein Muster zur Hand zu haben. Wir stellen dir nachfolgend alle wichtigen Details zur Budgetplanung sowie eine passende Vorlage vor, die du dir kostenlos herunterladen kannst.

Budgetplanung im privaten Bereich

Ob Hochzeit, Hausbau, Renovierung oder Studium – privat gibt es viele Situationen, die eine Budgetplanung nötig machen. Doch auch im Alltag kann ein Budgetplan sinnvoll sein. Zum Beispiel für kleine Veranstaltungen, das Geld für den Haushalt oder sogar für die Rente.

Business-Budgetplanung

Was schon privat wichtig ist, wird beruflich noch viel wichtiger. Hier kann es geschäftlich sehr schädigend sein, wenn du keine Budgetplanung vornimmst. Das gilt vor allem für Selbstständige und Firmeneigentümer, die ihr Business selbst im Griff haben müssen. Aber auch als Angestellter kann es sein, dass du in deinem Job eine Budgetplanung erstellen musst. Zum Beispiel eine Budgetplanung für ein Projekt oder eine ganze Abteilung.

Budgetplanung für Abteilungen

Du bist Leiter oder Leiterin einer Abteilung und es steht die monatliche oder jährliche Budgetplanung an? Gerade die zahlreichen Details, Mitarbeiter und Projekte sind bei einer Budgetplanung für die ganze Abteilung zu beachten und machen diese schnell unübersichtlich. Hier kann eine Vorlage viel Arbeit abnehmen und eine inhaltliche Struktur bieten.

Budgetplanung für Projekte

Vielleicht ist es auch ein eigenes Projekt, für das du die Leitung des Budget innehast. Auch dann solltest du eine Budgetplanung vornehmen, um die Fixkosten sowie die Kosten für Löhne und Material zu kalkulieren. So hast du deine Ist-Kosten über den gesamten Projektverlauf im Blick.

Unsere Vorlage zur Budgetplanung richtig ausfüllen

Machst du deine Budgetplanung normalerweise in Excel und weißt oft nicht, ob du alle wichtigen Details genannt hast und ob die Formatierung passend ist? Kein Problem, denn mit einer Vorlage kannst du die Planung zukünftig deutlich vereinfachen. Lerne nachfolgend, in welch wenigen Schritten du die Planung abschließt.

  • Download: Im ersten Schritt lädst du dir die kostenlose Budgetplanung Vorlage herunter. Du findest den Download meist auf dem Schreibtisch oder im Download-Ordner deines Computers, je nach Einstellung.
  • Öffnen: Öffne das Dokument anschließend. In der Regel kannst du es mit allen gängigen Tools für die Tabellenkalkulation öffnen.
  • Ausfüllen: Prüfe die vordefinierten Felder im Budgetplan und passen diese gegebenenfalls an deine Bedürfnisse an. Trage nun deine Projektwerte ein, um die Budgetplanung schnell und einfach abzuschließen.
  • Kontrollieren: Am Ende solltest du kontrollieren, ob alle Felder ausgefüllt und an dein jeweiliges Unternehmen oder Projekt angepasst sind. Speichern und schon ist die professionelle Budgetplanung fertig!

Wichtiges zur Budgetplanung

Im nachfolgenden Abschnitt findest du alle wichtigen Informationen und Tipps, die du benötigst, um eine Budgetplanung zu erstellen.

Erstellen einer Budgetplanung

Zum Erstellen einer Budgetplanung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Du kannst eine operative oder eine strategische Planung durchführen sowie die unterschiedlichen Planungsarten einsetzen.

Inhalte und Art einer Budgetplanung

Zu Beginn musst du dich entschieden, welche Art von Budgetplanung du benötigst und welches Verfahren du zur Erstellung anwenden willst.

  • Operative Budgetplanung: Wenn du dich für diese Art der Budgetplanung entscheidest, dann geht es um einen zeitlichen Horizont von unter einem Jahr. Inhaltlich geht es um die Zuweisung und detaillierte Planung von Ressourcen. Dabei spielt es auch eine Rolle, wie Mittel eingesetzt werden und wie sich Ziele durch diese Mittel erreichen lassen. Oft wird die Planung inhaltlich in viele kleine Teil-Ziel heruntergebrochen.
  • Strategische Budgetplanung: Diese Planungsart hat einen zeitlichen Horizont von zwei bis fünf Jahren. Dabei geht es inhaltlich vor allem um strategische Dinge, die das Unternehmen vorantreiben oder den Erfolg sichern.

Innerhalb der Budgetplanung ist es wichtig, für welche Planungsart du dich entscheidest. Die gängigsten Varianten sind:

  • Top-Down-Budgetierung: Durch diese retrograde Budgetierung wird Budget definiert und bereitgestellt. Es geht inhaltlich vor allem um Material und deren Einkauf.
  • Bottom-Up-Budgetierung: Diese progressive Budgetierung behandelt den umgekehrten Fall, also die Ermittlung von Budgetbedarf von Mitarbeitern. Inhaltlich kann damit ermittelt werden, welche Projekte welches Budget benötigen, wie viel Budget pro Abteilung und schlussendlich wie viel für das Unternehmen benötigt wird.
  • Gegenstromverfahren: Bei dieser Variante wird versucht, beides zu vereinen. Dadurch soll ein gemeinsamer Nenner gefunden werden, der alle Beteiligten zufriedenstellt.
  • Zero Based Budgetierung: Dies ist eher als ein Trend anzusehen, der jedoch immer mehr genutzt wird. Es geht hierbei darum, dass nicht einfach die Vorjahres-Budgetpläne verwendet, sondern Pläne jährlich neu erstellt werden.
Tipp: Rückwärts rechnen ist einfacher: Einen Budgetplan Bottom-Up zu erstellen und Top-Down auf Plausibilität checken ist die einfachste Vorgehensweise bei der Budgetplanung.

Rein inhaltlich kommt es bei der genauen Budgetplanung immer darauf an, in welchem Unternehmen und in welcher Position Sie arbeiten. Es geht außerdem um die Wahl der genauen Budgetierungs-Art, da diese wiederum vorgibt, welche konkreten Inhalte in der Vorlage und Planung enthalten sein müssen.

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